UNAUSWEICHLICHE ORTE

KAPELLE DER GRAFEN VON KRIECHINGEN

Hôtel de Paris – 45 rue Hirschauer

Ehemalige Unterkunft der Familie von Kriechingen, im Dienste der Bischöfe von Metz und Grafen von Nassau-Saarbrücken. Diese Kapelle im spätgotischen Stil wurde im 16. Jahrhundert gebaut. Im Schlussstein wird das Gewölbe durch die Wappen des Grafen von Kriechingen und der Familie von Mansfeld geschmückt. Nachdem hier zuerst eine Kegelbahn, ein Unterschlupf im Zweiten Weltkrieg und ein Lager eingerichtet worden waren, wurde die Kapelle 1986 restauriert und als historisches Monument eingestuft.Sie ist von 7:30-12:00 Uhr und von 14:00-18:00 Uhr außer montagmorgens geöffnet.

HEILIG-KREUZ-KAPELLE

Rue Mangin

 

Diese Kapelle im spätgotischen Stil stammt von Ende des 15. Jahrhunderts. Ein Eremit kümmerte sich bis Mitte des 18. Jahrhunderts um den Unterhalt dieses Gotteshauses. Ein Rückgang der Verehrung durch das Volk wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts spürbar. Das Möbiliar wurde verkauft, die Kapelle der Verwahrlosung überlassen.

1966 wurde die Stadt Eigentümer des Gebäudes und begann, es zu restaurieren. Die Fassade wurde mit einem prachtvollen Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert versehen. Im unteren Teil der Kapelle befindet sich ein Kreuzgang aus dem 17. Jahrhundert. Die Kapelle wurde in das Zusatz-Inventar der historischen Monumente aufgenommen. Nur von außen zu besichtigen.

BASILIKA NOTRE-DAME DE BON SECOURS/MARIA HILF

Rue Lemire  Täglich von 7:30-20:00 Uhr geöffnet.

 

Im 16. Jahrhundert wurde eine bescheidene Kapelle, die der Jungfrau geweiht war, erbaut und Ende des 17. Jahrhunderts nach den Plänen von Vauban wieder aufgebaut. Der Ort wurde bald bekannt und zahlreiche Pilger strömten von überall her. Während der Revolution wurde die Kapelle zerstört und danach spontan von den Einwohnern wieder aufgebaut. Sie wurde allerdings bald zu eng. 1890 beauftragte der Erzpriester den Bau eines weiten Gebetshauses, das 1897 mit einem imposanten achteckigen Gebäude mit wunderschöner Kuppel vollendet wurde.

 

Die Kirche erhielt am 13. August 1932 von Papst Pius XI. den Rang einer „Basilica minor“. In der Krypta befindet sich ein Kirchenfenster von Arthur Schouler, einem Glasmachermeister aus Saint-Avold. An der Fassade thront die Statue der „Hoffnungs“, die vom Portal der Kathedrale von Metz stammt. In der Nähe : das Foyer Notre-Dame, eine Empfangsraum für zahlreiche Pilger, sowie die Grabkapelle des Pfarrers Lemire.

EVANGELISCHE KIRCHE


Rue des Anglais

Dieses neogotische Gebäude wurde nach den Plänen des Architekten Wahn erbaut und empfängt die Gemeindemitglieder der lutherischen Kirche der Confession d’Augsbourg, d’Alsace und de Moselle. Es wurde 1889 eingeweiht. Bemerkenswert ist die Akustik, die sie ihrem Deckengewölbe in Form eines umgedrehten Schiffs verdankt. Nur von außen zu besichtigen.

SYNAGOGE

Rue de la Mertzelle

Ein modernes Gebäude aus dem Jahre 1956 nach den Plänen des Metzer Architekten Zonka. Die avantgardistische kubische Form ist vollständig mit Davidsternen bedeckt. Nur von außen zu besichtigen.